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NACHTMUSIK
Requiem für 3 Personen in 2 Bildern
Schauspiel von Rolf Hochhuth
NACHTMUSIK
- EIN MOZART- KRIMI UM LIEBE UND TOD
Das
Schlossparktheater würdigt anlässlich des Mozartjahres
Ende März/Anfang April 2006 in einer Doppelhommage
W. A. Mozart und den Dramatiker Rolf Hochhuth zu dessen
75. Geburtstag am 1. April 2006.
Der
Künstlerische Leiter des Hauses, Andreas Gergen,
wird Hochhuths 2001 am Citizens Theatre in Glasgow uraufgeführtes
Schauspiel NACHTMUSIK als Deutsche Erstaufführung
inszenieren. Gergen möchte damit sowohl an die Tradition
des Schlossparktheaters als Schauspielhaus anknüpfen
und wie schon bei PINKELSTADT-DAS MUSICAL mit Erstaufführungen
zeitgenössischer Autoren präsent sein, als auch
in seiner Umsetzung mit drei Schauspielern und einem kommentierenden
A-Capella-Chor seinen ersten Beitrag zum Mozartjahr zur
Diskussion stellen. Im Dezember 2006 inszeniert Andreas
Gergen dann Mozart auch auswärts: DIE ZAUBERFLÖTE
für das Saarländische Staatstheater Saarbrücken.
NACHTMUSIK folgt einer der Theorien zum Tode des Komponisten
und dramatisiert in einem spannenden Psychogramm zwischenmenschlicher
Gefühle die Tragödie der Magdalena Hofdemel,
einer der drei Frauen, die dem Sarg des ermordeten Mozart
folgten.
Am Tag von Mozarts Beisetzung gerät Magdalena, seine
Schülerin und Geliebte, in einen handfesten Streit
mit ihrem Mann, dem Hofkanzlisten Hofdemel. Sie gesteht
ihre Untreue, er den Mord an dem berühmten Komponisten.
Die Abgründe einer zerrütteten Ehe tun sich
auf.
Rasend vor Eifersucht geht er mit dem Messer auf sie los
und tötet sich dann selbst. Schwer verletzt sucht
Magdalena Kaiser Leopold II. auf, um für ihren Mann
ein christliches Begräbnis zu erbitten.
"
Hochhuth untersucht, wie Individuen sich in Extremsituationen
verhalten und mit der 'Realpolitik' der Macht kollidieren
... und er erweist sich dabei als ein hervorragender Menschenkenner."
(The Times)
Spieltermine:
Preview: 30.3.2006 (20 Uhr)
Presse-Preview: 31.3.2006 (20 Uhr)
Dt. Erstaufführung, Premiere und
Geburtstagsgala: 01.04.2006 (20 Uhr)
Weitere Aufführungen: 02.04.2006 (19 Uhr), 03.04.2006
(20 Uhr)
Weitere Termine in der laufenden Spielzeit.
Inszenierung: Andreas Gergen
Bühnenbild: Fred Berndt
Kostüme: Regina Schill
Musikalische Leitung und Arrangements: Carsten Gerlitz
Schauspieler: Lisa Karlström, Stephan
Wolf-Schönburg, Helmut Rühl
Infoquelle:
www.schlossparktheater.de
Schlossparktheater Berlin
Schlossstrasse 48
12165 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 700969-0
Telefax: +49 (0)30 / 700969-11
KASSE:
+49 (0)30 / 700969-15
Die
Vorstellungen am Schloßtheater Moers
mit YVONNE, DIE BURGUNDERPRINZESSIN
sind weiter an folgenden Terminen:
März: Fr 24.
April: Do 6., Fr 7., Sa 29., So 30.
Beginn jeweils um 19:30 Uhr im Schloßtheater Studio.
Schlosstheater Moers, Kastell 6 / 47441 Moers
Kartenreservierung:
Tel. 02841/201-731
Kartenvorverkauf
im Grafschafter Museum, Kastell 9
Di-Fr 9 - 17 Uhr, Sa, So & Feiertags 11 - 17 Uhr
Inszenierung: Birgit Oswald - Bühne &
Kostüme: Johanna Deffner
Inhalt: Hartnäckige Verdrängung bestimmt
die Rituale am Hof von König Ignaz und König
Margarethe. Prinz Philipp unternimmt den Versuch, diese
Fassade zu durchbrechen. Aus einer Laune heraus verlobt
er sich mit der schweigsamen Yvonne (Lisa Karlström),
die keinen Erwartungen entspricht. Aber auch Yvonne folgt
den geltenden Konventionen nicht und wird zur Projektionsfläche
für die Ängste und Aggressionen der Hofgesellschaft.
Jeder entdeckt in sich und im anderen lange unterdrückte
Gefühle, deren Äußerungen grotesk-komische
Auswüchse annehmen. Am Ende steht eine Tat.
| Die
bisherigen Theaterstücke: |
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Stück
/ Theater |
Rolle
/ Regie |
| 2006 |
YVONNE, DIE BURGUNDERPRINZESSIN |
"Yvonne" |
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Schloßtheater
Moers |
Birgit
Oswald |
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| 2004 |
WIEVIEL HEIMAT |
"Wirtschaftspionierin" |
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Schloßtheater
Moers |
Birgit
Oswald |
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| 2004 |
EIN
SPORTSTÜCK |
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Oldenburgisches
Staatstheater |
Martin Stiefermann |
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| 2004 |
DAS
MASS DER DINGE |
"Evelyn" |
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Oldenburgisches
Staatstheater |
Murat
Yeginer |
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| 2004 |
DIE
GLASMENAGERIE |
"Laura
Wingfield" |
| |
Oldenburgisches
Staatstheater |
Daniel
Ris |
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| 2003 |
CASH |
"Sally
Chessington" |
| |
Oldenburgisches
Staatstheater |
Murat Yeginer |
| |
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| 2003 |
THE
DREAM TRAIN |
"Julie" |
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Oldenburgisches
Staatstheater |
Mark
Spitzauer |
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| 2003 |
LENCHENS
GEHEIMNIS |
"Lenchen" |
| |
Oldenburgisches
Staatstheater |
Matthias
Grön |
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|
|
| 2003 |
ANTIGONE |
"Antigone" |
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Oldenburgisches
Staatstheater |
Laurant
Chétouane |
| |
|
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| 2002 |
SHOCKHEADED
PETER |
"Paulinchen"
u.a. |
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Oldenburgisches
Staatstheater |
Nico
Rabenald |
| |
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|
| 2002 |
YVONNE
DIE BURGUNDERPRINZESSIN |
"Yvonne"
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Oldenburgisches
Staatstheater |
Mascha
Pörzgen |
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| 2002 |
KABALE
UND LIEBE |
"Luise
Miller" |
| |
Oldenburgisches
Staatstheater |
Laurant
Chétouane |
| |
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| 2001 |
TORTUGA |
"Mary-Anne
O´Malley" |
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Oldenburgisches
Staatstheater |
Thomas
Bammer |
| |
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| 1997 |
HERR
PAUL |
"Anita"
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Staatstheater
Wiesbaden |
Wolf
Sesemann |
| |
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| 1996 |
MEDEA |
"Kreusa" |
| |
Musikfestspiele
Potsdam-Sanssouci |
Jürgen
Tamchina |

Premiere:
24.04.2004, Uni Oldenburg, Kleinkunstbühne des Studentenwerks
Inszenierung: Murat Yeginer
Besetzung:Juliane Grégori (Jenny), Lisa
Karlström (Evelyn), Manuel Klein (Phillip),
Klaus Köhler (Adam)
Inhalt:
Adam liebt Evelyn. Und durch die Liebe verwandelt er sich:
Der linkische Student mutiert – unter Mithilfe von
Kontaktlinsen, neuem Haarschnitt, Outfit und einem rigorosen
Fitness-Programm – zum attraktiven, selbstbewussten
Traummann. Romantik, Märchen, Happy End?
Schon die erste Begegnung mit der selbstbewussten Kunststudentin
im Museum hätte Adam stutzig machen sollen –
und so erwartet ihn bei der Enthüllung von Evelyns
»Installations-Projekt« eine böse Überraschung...
In
DAS MASS DER DINGE zeigt der amerikanische Dramatiker
und Regisseur Neil LaBute (»bash – Stücke
der letzten Tage«) eine Schöpfungsgeschichte
der besonderen Art, die mit abgefeimtem Witz zentrale
Fragen um Kunst und Wahrheit, die Manipulierbarkeit von
Körper und Geist oder das Verhältnis der Geschlechter
auslotet.
Das Erfolgsstück, das auf einem amerikanischen Uni-Campus
spielt, wird in der Galerie Kegelbahn und an der Studentenbühne
Unikum an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,
geprobt und aufgeführt. In Kooperation mit Studentinnen
und Studenten des Fachs Kunst und Medien entsteht für
die Galerie eine Ausstellung, die in Bühnenbild und
Inszenierung einbezogen wird.
(Quelle: www.oldenburg.staatstheater.de)
Anfang

Premiere:
10.01.2004, Kleines Haus, Staatstheater Oldenburg
Inszenierung: Daniel Ris
Besetzung:
Ksch. Elfi Hoppe (Amanda Wingfield, die Mutter),
Lisa Karlström (Laura Wingfield,
ihre Tochter), Thomas Bammer (Tom Wingfield, ihr Sohn),
Thomas Winter (Jim O'Connor, ein netter junger Mann)
Inhalt:
Tom Wingfield beschwört die Vergangenheit: Vor dem
Zweiten Weltkrieg lebte er zusammen mit seiner Mutter
Amanda und seiner gehbehinderten Schwester Laura in bescheidenen
Verhältnissen in St. Louis. Amanda, die schon vor
Jahren von ihrem Mann verlassen wurde, klammert sich noch
immer an die Legende ihrer Jugend als umschwärmte
Südstaatenschönheit. Tom, der die Familie mit
einer ihm verhassten Arbeit in einem Schuhlager ernährt,
träumt von einer Schriftstellerkarriere und flüchtet
sich in die Ersatzwelt des Hollywood-Kinos. Auch Laura
zieht sich vor der Realität in ihre Träume zurück
und ist genauso zerbrechlich wie die Tiere ihrer geliebten
Glasmenagerie. Als Tom auf Druck der Mutter seinen Arbeitskollegen
Jim O'Connor zum Abendessen einlädt, gerät die
fragile Familiensituation außer Kontrolle, denn
Amanda ist fest entschlossen, den »Herrenbesuch«
zum Glück ihrer Tochter zu nutzen.
Tennessee
Williams (1911-1983) etablierte sich 1944 mit der Glasmenagerie
als einer der größten amerikanischen Dramatiker
des 20. Jahrhunderts. In dem poetischen »Spiel der
Erinnerung«, das aus einem in Hollywood abgelehnten
Drehbuch hervorging, verarbeitete er zahlreiche autobiographische
Erfahrungen und entwickelte sein großes Thema von
der schmerzhaften Kollision zwischen Traum und Realität,
Wahrheit und Illusion, das sich auch durch viele seiner
späteren Stücke zieht.
(Quelle:
www.oldenburg.staatstheater.de)
Anfang

Premiere:
8.11.2003, Kleines Haus, Staatstheater Oldenburg
Inszenierung: Murat Yeginer
Besetzung: Thomas
Birklein (Eric Swan), Bettina Römer (Linda Swan),
Henning Kober (Norman Bassett), Martin Kammer (Mr. Jenkins),
Ksch. Ruldof Bellgrasch (Uncle George), Lisa Karlström
(Sally Chessington), Uwe Kramer (Dr. Chapman),
Thomas Winter (
Mr. Forbright), Ksch. Elfi Hoppe (Mrs. Cowper), Julia
Ribbeck (Brenda Dixon)
Inhalt:
Eric Swan ist seit zwei Jahren arbeitslos, bringt es aber
nicht übers Herz, diese Tatsache seiner Frau Linda
zu gestehen.
Vertuschen konnte er bisher alles durch einen Zufall,
der seine missliche Situation auf eine völlig neue
ökonomische Basis stellte: Gerade in dem Moment,
in dem er seinen Job verlor, kam der wöchentliche
Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada
ausgewanderten früheren Untermieter.
Dies war nicht nur Erics finanzielle Rettung, sondern
auch der Anfang einer zweiten Karriere als Virtuose auf
der Klaviatur der großzügigen Sozialverwaltung.
Während Linda die ganze Zeit glaubt, er gehe jeden
Morgen wie sie zur Arbeit, löst Eric eine Lawine
staatlicher Hilfsbereitschaft aus, indem er zusätzlich
zu seinem neuen Untermieter Norman Bassett noch Dutzende
weitere hilfsbedürftige Hausbewohner erfindet und
das soziale Netz zum Trampolin für ungeahnte finanzielle
Höhenflüge macht.
Als eines Tages Mr. Jenkins, ein Außenprüfer
des Sozialamts, vor der Tür steht, beginnt eine aberwitzige
Verwechslungs- und Verwandlungskomödie, an deren
Ende eine überraschende Wendung noch für das
Happy End sorgt.
Doch
welche aberwitzigen Probleme Eric Swan bis dahin lösen
muss, sehen Sie ab dem 8. November im Kleinen Haus.
Die schwarze Komödie Cash stammt aus der Feder Michael
Cooneys, eines Sohns des Komödien-Altmeisters Ray
Cooney, dessen Ausser Kontrolle in der Spielzeit 2000/01
in Oldenburg zu sehen war. Murat Yeginer, der in der vergangenen
Spielzeit einen fulminanten Erfolg mit seiner Inszenierung
von Woody Allens Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie
verbuchen konnte, führt auch bei dieser turbulenten
Farce Regie.
(Quelle: www.oldenburg.staatstheater.de)
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Premiere:
21.09.2003, Spielraum, Staatstheater Oldenburg
Inszenierung: Mark Spitzauer
Besetzung: Uwe
Kramer (Baron), Henning Kober (Goldberg), Anne Eversbusch
(Laura), Manuel Klein (Chris), Lisa Karlström
(Julie)
Inhalt:
Irgendwo im Norden Großbritanniens lebt ein Baron,
der als Musikwissenschaftler bekannt geworden ist. Er
leidet darunter, keinen Schlaf finden zu können.
Ruhe verschafft ihm nur die Musik, und deshalb muss Goldberg
(sein Musikautomat) ihn mittels der gleichnamigen Kompositionen
Johann Sebastian Bachs in Morpheus' Arme befördern.
Wenn er schläft, träumt er: von seiner Frau
Linda, die während einer Zugfahrt einen jungen Mann
trifft und sich zu diesem erotisch hingezogen fühlt;
von Julia – einer seiner Musikstudentinnen –,
in die er sich verliebt und die er auf sein Schloss einlädt.
Der junge Mann, der mit Linda reist, ist auf dem Wege
zu seinem Vater, der ihn noch nie gesehen hat. Linda überredet
Chris bei ihnen im Schloss zu übernachten. Im Gespräch
stellt sich heraus, dass der gesuchte Vater der Baron
ist.
Tom McGrath gelingt in seinem DREAM TRAIN ein surreales
Verwirrspiel, in dem gleichermaßen auf poetische
wie auf komische Weise eine Familiengeschichte erzählt
wird. Und die »Musik des großen Komponisten«
spielt dabei eine zentrale Rolle.
(Quelle: www.oldenburg.staatstheater.de)
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Premiere:
14.09.2003, Spielraum, Staatstheater Oldenburg
Inszenierung: Matthias Grön
Bühne und Kostüme: Carola Seibt
Besetzung: Lisa Karlström
(Lenchen)
Inhalt:
Unverschämtheit! Nie tun Lenchens Eltern, was sie
will. Dafür muss sie ständig tun, was ihre Eltern
wollen. Unhaltbare Zustände, findet Lenchen, und
holt sich Hilfe bei der Fee Franziska Fragezeichen. Und
die weiß tatsächlich eine Lösung: Sie
hat für Lenchen zwei verzauberte Zuckerstückchen,
die Lenchen ihren Eltern in den Tee mischt. So sieht die
Welt doch gleich ganz anders aus: Jetzt schrumpfen die
Eltern jedes Mal um die Hälfte ihrer Größe,
wenn sie Lenchen widersprechen. Das wird lustig! Aber
nach einiger Zeit erscheinen diese minikleinen Eltern
Lenchen doch etwas unpraktisch. Sie bittet die Fee, den
Zauber rückgängig zu machen. Leider geht dabei
etwas schief, und nun wird Lenchen selbst immer kleiner,
wenn sie widerspricht. Zuerst merken die Eltern nichts,
weil Kinder ja immer klein sind. Aber dann vermissen sie
ihre Tochter doch und kommen zum Glück irgendwann
auf die Idee, sich ihrerseits an die Fee zu wenden. Zu
guter Letzt haben alle ihre ursprüngliche Größe
wieder (Lenchen ist sogar ein wenig gewachsen), und sie
finden es auch nicht mehr so schlimm, wenn jemand widerspricht.
Michael
Miensopust hat aus der Kindergeschichte von Michael Ende
ein Erzähltheaterstück für Kinder ab 6
Jahren gemacht, im Oldenburgischen Staatstheater gespielt
von Lisa Karlström.
(Quelle: www.oldenburg.staatstheater.de)
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Premiere:
18.01.2003, Großes Haus, Staatstheater Oldenburg
Inszenierung: Laurent Chétouane
Besetzung: Lisa Karlström
(Antigone),
Julia Ribbeck (Ismene, Chor), Uwe Kramer (Kreon), Guido
Wachter (Ein Wächter, Chor), Norbert Wendel (Haemon,
Chor), Elfi Hoppe (Tiresias, Chor), Stefan Kiefer (Ein
Bote, Chor), Thomas Birklein (Chor)
Inhalt:
Der Krieg um Theben ist vorbei, die verfeindeten Brüder
Eteokles und Polyneikes haben sich gegenseitig getötet.
Aus dem Geschlecht der Labdakaiden, von den Kindern des
fluchbeladenen Oedipus, sind nur noch die beiden Schwestern
Ismene und Antigone am Leben.
Die Macht in Theben hat nun Kreon übernommen, und
er versucht mit klaren Befehlen und drakonischen Strafen
die Ordnung wiederherzustellen: Eteokles, der Verteidiger
der Stadt, soll ein Ehrenbegräbnis erhalten, Polyneikes
als Staatsfeind und Verräter aber unbestattet vor
den Toren Thebens verwesen. Doch Antigone widersetzt sich
hartnäckig den Anordnungen des Herrschers. Sie stellt
ihre Pflicht als Schwester und das Gebot der Götter
über Kreons Macht und vollzieht die Bestattungsriten.
Der Konflikt zweier kompromissloser Menschen, die sich
beide im Recht wähnen, kennt keinen Gewinner: Antigone
nimmt trotzig für ihre Überzeugung die Todesstrafe
auf sich, Kreons Selbstzweifel kommen zu spät, um
den Untergang seiner Familie aufzuhalten.
Sophokles' Tragödie „Antigone", die vermutlich
442 v.Chr. in Athen uraufgeführt wurde und ihrem
Autor - so legen es zumindest Quellen nahe - die Berufung
in das hohe politische Gremium der Strategen einbrachte,
erhält durch ihren Modellcharakter zeitlose Aktualität.
Die Fragen nach Macht und Widerstand, Individuum und Institution,
Kompromissbereitschaft und Prinzipientreue provozieren
immer wieder neue Interpretationen. Die Inszenierung des
Oldenburgischen Staatstheaters nimmt Friedrich Hölderlins
Fassung von 1804 als Grundlage, die mehr eine Bearbeitung
als eine Übersetzung des griechischen Textes darstellt.
(Quelle: www.oldenburg.staatstheater.de)
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Stück
von Dr. Heinrich Hoffmann nach dem "Struwwelpeter"
Premiere:
20.09.2002, Kleines Haus
Inszenierung: Nico Rabenald
Bühne und Kostüme: Karin Alberti
Dramaturgie: Andreas Frane
Musik: Hannes Clauss (Schlagzeug), Gerold Donker
(Bass), Peter Janßen (Gitarre, Banjo, Ukulele),
Hans Kämper (Posaune), Sebastian Venus (Keyboard)
Besetzung: Stefan Kiefer (Der Direktor), Irina
Alex (Die Chanteuse), Thomas Birklein (Vater), Bettina
Römer (Mutter), Lisa Karlström
(Paulinchen u.a.), Klaus Köhler (Suppenkaspar u.a.),
Guido Wachter (Böser Friederich u.a.), Thomas Winter
(Daumen-Lutscher u.a.)
Inhalt: Als der Frankfurter Arzt Dr. Heinrich
Hoffmann im Winter 1844 ein Schreibheft mit Geschichten
und Bildern als Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn
füllte, ahnte er sicher nicht, dass er damit in die
Weltliteratur eingehen würde. Die drastischen Warn-
und Schreckgeschichten des »Struwwelpeter«,
die er zuerst – völlig ohne Ironie –
unter dem Pseudonym Reimerich Kinderlieb veröffentlichte,
haben seitdem Generationen von Kindern gelesen –
und Generationen von Pädagogen verteufelt.
Ungefähr
150 Jahre nach der Entstehung des berühmt-berüchtigten
Bilderbuchs kamen Martyn Jacques von der Londoner Kultband
»The Tiger Lillies« und die beiden britischen
Theatermacher Phelim McDermott und Julian Crouch auf die
Idee, Hoffmanns Verse konsequent zuzuspitzen, zu vertonen
und als makabere Moritaten in eine neue Form zu gießen.
In der daraus entstandenen Junk Opera Shockheaded Peter
treten die Figuren des »Struwwelpeter« –
vom Zappel-Philipp über den Suppen-Kaspar bis zum
garstigen Titelhelden – alle wieder auf, nur um
ein noch viel böseres Ende zu nehmen als im Original.
Schwarze Pädagogik und schwarzer Humor vermischen
sich zu einer Horror-Show der besonderen Art, die sich
seit der Londoner Uraufführung 1998 schnell vom Geheimtipp
zum Publikumsrenner entwickelt hat:
Seht! Staunt!!! Aber vor allem: Nehmt Euch in Acht!!!
(Quelle: www.oldenburg.staatstheater.de)
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| YVONNE
DIE BURGUNDERPRINZESSIN |
Stück
von Witold Gombrowicz
Premiere:
06.04.2002, Kleines Haus
Inszenierung: Mascha Pörzgen
Ausstattung: Christof Cremer
Musikalische Leitung: Sebastian Venus
Besetzung: Lisa Karlström
(Yvonne), Norbert Wendel (König Ignaz), Birgit Oswald
(Königin Margarethe), Thomas Winter (Prinz Philipp),
Henning Kober (Kammerherr), Juliane Grégori (Hofdame
Isa), Stefan Kiefer (Cyrill), Nicola Lembach (Erste Tante),
Bettina Römer (Zweite Tante), Thomas Bammer (Kanzler
und Höfling Innozenz), Nadja Juretzka (Gräfin),
Roman Kohnle (Diener Valentin), Nadja Juretzka (Gräfin),
Nicola Lembach (Großrichterin), Roman Kohnle (Marschall)
Inhalt: Prinz Philipp verlobt sich zum
Entsetzen des Hofes mit der hässlichen, dumpfen und
einfältigen Yvonne, weil ihn der verheerende Anblick
des Mädchens herausgefordert hat. Er will als freier
Geist nicht dem natürlichen Abscheu gehorchen, den
ihre widerwärtige Erscheinung in ihm weckt.
Yvonne wird allerdings mit ihrem abstoßenden Wesen,
ihrer Schweigsamkeit, Teilnahmslosigkeit und Unbeholfenheit
zur permanenten Herausforderung für ihre Umgebung.
Verborgene Mängel und Sünden kommen durch sie
wieder ins Bewusstsein; ihre natürlichen Defekte
lösen gefährliche Gedankenverbindungen zu den
eigenen Unvollkommenheiten aus, erscheinen als Anspielungen
auf eigene sorgsam verborgene Schwächen. Ein ungesundes
Lachen breitet sich aus. Allmählich kann der Prinz
dieses Lachen nicht mehr ertragen; er fühlt sich
selbst ausgelacht, und als er bemerkt, dass sich Yvonne
überdies noch in ihn verliebt hat, beschließt
er, sie zu töten. Auch der König, die Königin
und der Kammerherr des Königs versuchen - jeder auf
eigene Faust - Yvonne zu ermorden. Doch keiner bringt
die Tat über sich. Da kommt dem Kammerherrn der rettende
Einfall: Man lässt Yvonne - unter suggestiver Nachhilfe
- beim Hochzeitsbankett an einer Fischgräte ersticken.
Damit ist nicht nur die störende Yvonne beseitigt,
sondern auch der rebellische, das Königspaar und
den Hof provozierende Geist des Prinzen gebrochen.
Das in "Yvonne" besonders krass dargestellte
Thema des Außenseiters, der seine Umgebung herausfordert,
der durch sein Anderssein die Konventionen der Mehrheit
in Frage stellt, zieht sich leitmotivisch durch Gombrowicz'
Schaffen.
(Quelle: www.oldenburg.staatstheater.de)
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Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller
Premiere: 19.01.2002
Inszenierung: Laurant Chétouane
Bühne: Patrick Koch
Kostüme: Sanna Dembowski
Besetzung: Lisa Karlström (Luise
Miller), Guido Wachter (Ferdinand),
Uwe Kramer (Herr
Miller), Elfi Hoppe (Frau Miller), Thomas
Birklein (Präsident), Julia Ribbeck (Lady Milford),
Alexander Kalouti (Wurm)
Inhalt: "Ein Präsident will
seinen Sohn an die Maitresse seines Fürsten verkuppeln,
um dadurch seinen Einfluss am Hofe zu erhalten. Das ist
die Kabale. Der Sohn des Präsidenten hat sich in eine
Geigerstochter vergafft, das ist die Liebe. Zuletzt vergiftet
er sich zugleich mit dieser Geigerstochter, das ist denn
die vollständige Tragödie."
So lautet die Inhaltsangabe in einer der ersten Rezensionen
des bürgerlichen Trauerspiels "Kabale und Liebe" von Friedrich
Schiller. Die nun schon über zweihundert Jahre lange Theatergeschichte
des am 13. April 1784 in Frankfurt uraufgeführten Stücks
beweist jedoch, dass sich hinter dieser einfach klingenden
Handlung mehr verbergen muss. "Kabale und Liebe" handelt
vor allem von Menschen auf der Suche nach einem Halt in
einer ausweglosen Situation, in der Begriffe wie Ehre
oder Moral inhaltslos geworden sind. Für Ferdinand, den
Sohn des Präsidenten und Luise, die Geigerstochter, bleibt
die Flucht in die Vorstellung einer idealen Liebe, auch
als Provokation ihren Eltern und ihrem Stand gegenüber.
Die Auflehnung gegen alle äusseren Hindernisse ihrer Liebe
führt jedoch nicht in die Freiheit, sondern in den Tod.
(Quelle: www.oldenburg.staatstheater.de)
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Piratengeschichten
und Seemannsgarn
von Paul Steinmann und Tandem Tinta Blu
für Menschen ab 8 Jahre, SpielRaum
Premiere: 21.09.2001
Inszenierung: Thomas Bammer
Ausstattung: Heike Scheele
Besetzung: Lisa Karlström (Mary-Ann
O'Malley), Jan Fritsch, Thomas Winter
Inhalt: Es gibt Berufe, die man
auch heute noch zu den absoluten Männerdomänen zählen
kann, wie zum Beispiel Bundesligatrainer, Papst, Formel-1-Weltmeister,
U-Boot-General. Im 16. Jahrhundert gab es sicherlich weitaus
mehr dieser Positionen, die für Frauen unerreichbar bleiben
würden. Bundesligatrainer gab es zwar damals noch nicht,
der Beruf des Papstes gehörte schon damals dazu. "Tortuga"
erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in einem
Beruf erfolgreich tätig war, den man wohl kaum mit einer
Frau in Verbindung bringen würde: sie wurde zur gefürchteten
Kapitänin eines Piratenschiffes, mit welchem sie auf den
Weltmeeren für Angst und Schrecken sorgte. "Tortuga" erzählt
die Lebensgeschichte von Mary-Ann O'Malley, der als Kind
zunächst eine hoffnungslose Zukunft bevorzustehen schien.
Doppelt schlau und mutig musste sie sein, um in einer
reinen Männerwelt bestehen zu können und am Ende eine
ganze Mannschaft von Piraten zu führen. "Tortuga" erzählt
den Überlebenskampf, Abenteuer, Verzweiflung, Liebe, Tod,
Schlauheit und wie es dieser Frau gelingt, gegen alle
Widerstände ihren eigenen Platz im Leben zu finden. "Tortuga"
ist ein Stück temperamentvolles Erzähltheater mit viel
Live-Musik, Phantasie und Komik. Eine Spielerin, ein Spieler
und ein Musiker verwandeln sich selber in die verschiedensten
Rollen und die Bühne mit minimalster Ausstattung in die
unterschiedlichsten Situationen auf dem Lebensweg der
Heldin Mary-Anne O'Malley.
(Quelle:
www.oldenburg.staatstheater.de)
Anfang
letzte
Änderung: 24.03.06
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